Schwarze Seife: Eine Wohltat für Haut und Haare



Immer mehr Menschen suchen nach natürlichen Alternativen zu herkömmlichen Kosmetika. Undurchsichtige Zusätze in Kosmetik verunsichern den Verbraucher. Um natürlich gesundes Haar und schöne Haut zu bekommen gibt es ein natürliches und traditionelles Mittel: Die schwarze Seife. Alles was du über die Schwarze Seife wissen musst, findest du hier.

Schwarze Seife – ein Plus für Gesundheit und Umwelt

Schwarze Seife, auch Dudu Osun ist eine traditionelle Seife aus Afrika. Dort schätzt man schon lange die Hautpflegenden und heilenden Inhaltsstoffe. Das Rezept hat sich bis heute nicht groß verändert. Schwarze Seife kann bei Hautproblemen helfen. So wird von einer Besserung der Beschwerden bei Neurodermitis berichtet. Auch Probleme wie Akne und übermäßig fettige und unreine Haut können sich wesentlich verbessern. Durch die wenigen natürlichen Inhaltsstoffe wird die Haut bei der Selbstheilung unterstützt. Das Ergebnis: Ein ebeneres Hautbild und eine vitalere Haut. Hierbei sollte man nur darauf achten, seine Haut nicht zusätzlich zu belasten. Die traditionelle Schwarze Seife enthält ausschließlich natürliche Zutaten. Diese können nur wirken, wenn sie nicht durch weitere synthetischen Mittel in anderen Kosmetikartikeln behindert werden.

Mit Schwarzer Seife die Umwelt schützen

Herkömmliche Kosmetik enthält Stoffe, die nicht wünschenswert auf Kopfhaut, Haaren und Haut sind. Desweiteren sind viele Inhaltsstoffe auch schädlich für unsere Umwelt. Dass ein Großteil der Kosmetik, die keine Bio Label tragen Mikroplastik enthalten ist mittlerweile vielen bekannt. Doch nicht nur die Plastikpartikel in Pflegeprodukten belasten die Gesundheit und Umwelt. Letztlich sind doch die meisten Inhaltsstoffe synthetisch. Somit gelangen Synthetische Stoffe durch unseren Ausfluss in unser Grundwasser. Da nicht alle Stoffe in den Wiederaufbereitungsanlagen rausgefiltert werden können, lagern sie sich in unserem Trinkwasser ab. Weil die Inhaltsstoffe in Schwarzer Seife natürlich sind, belasten sie nicht die Umwelt.

Inhaltsstoffe der Schwarzen Seife im Überblick

Die Schwarze Seife enthält nur natürliche Zutaten. Wobei das Rezept je nach Herkunft leicht variiert. Traditionell enthalten sind folgende Inhaltsstoffe:

Palmenasche – Traditionelle waschaktive Substanzen

Asche wurde auch in Deutschland bis Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet. Dabei wurde es eingesetzt zur Reinigung von Wäsche, Geschirr und Fussböden. Die Asche in der Schwarzen Seife wird aus Pflanzenteilen der Palme hergestellt. Wobei in Verbindung mit Wasser eine Aschenlauge entsteht.

Afrikanisches Sandelholz

Schwarze SeifeDem Öl von Sandelholz (Camwood) werden Anti-Aging Eigenschaften nachgesagt. Hauptsächlich hat das afrikanische Sandelholz einen erdigen, harmoniesirenden Geruch. Das wirkt anregend auf Geist und  Seele. Nicht nur in der Aromatherapie wird Sandelholz eingesetzt. Auch lindert es Juckreiz und beugt Schwangeschaftstreifen vor. Sandelholz wirkt wohltuend bei trockener, fettiger und aknegeschädigter Haut.

Palmkernöl – Natürliche Tenside

Schwarze SeifePalmkernöl wird aus den Kernen der Ölfrüchte von Palmen hergestellt. Dazu werden die Kerne getrocknet, gemahlen und gepresst. Aus dem Palmkernöl wird das Tensid, die waschaktive Substanz der Schwarzen Seife hergestellt.

Natürliches Glyzerin – Feuchtigkeitsspender

Glyzerin ist wegen seiner wasserbindenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften gerne in Kosmetikartikeln enthalten. Meistens handelt es sich hierbei um synthetisch hergestelltes Glyzerin. Das in schwarzer Seife enthaltene Glyzerin ist natürliches Glyzerin. Dieses entsteht bei der Spaltung von pflanzlichen Fetten. Kurz: Natürlicher Feuchtigkeitsspender, entstehend bei der Verseifung der Zutaten in der Schwarzen Seife.

Auszug aus der Aloe Vera

Schwarze SeifeAloe Vera ist ein alt bekanntes Mittel, welches die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Somit mindert es Juckreiz und wirkt kühlend. Durch die antioxidativen Wirkstoffe wirkt es verjüngend auf das Hautbild. Dementsprechend ist Aloe Vera auch in der Behandlung von Neurodermitis und anderen Hautproblemen geeignet. Da es entzündungshemmend wirkt, ist es ein Wundheilmittel.

Sheabutter – Pflege der Haut

Sheabutter ist ein aus der Kariténuss gewonnenes Fett, auch Karitébutter genannt. Dabei enthält Sheabutter u.a. einen hohen Anteil an Vitamin E, Allantoin, Beta-Karotine. Sheabutter ist bekannt für seine Wirkung bei Hautproblemen, wie Neurodermitis, Akne und aber auch bei der Pflege von Narben. Fazit: Schwarze Seife pflegt die Haut schon beim Waschen.

Honig – Schutz gegen Bakterien, Pilze und freie Radikale

Seit jeher ist Honig als altes Heilmittel gegen viele Krankheiten bekannt. Auch in der Behandlung der Wundheilung ist Honig geschätzt. Dabei beruht seine heilende Wirkung gegen Bakterien dun Pilze auf seiner antibakteiellen und antimykotischen Eigenschaften. Eine Verbesserung des Hautbildes kann der Honig durch seine antioxidantiven Eigenschaften bewirken. So schützt die Schwarze Seife vor Freien Radikalen und wirkt wie eine Verjüngungskur.

Zitronensaft – Desinfektion und Regulation der Talgdrüsen

Zitronensaft hat viele positiven Eigenschaften. So reguliert er die Produktion der Talgdrüsen und hilft so bei fettem und glanzlosen Haar. Überdies wirkt Zitronensaft wie ein klärendes Gesichtswasser. Es desinfiziert, erfrischt die Haut und macht porentief sauber.

Haare waschen mit Schwarzer Seife
Mit Schwarzer Seife gewaschene Haare sehen glänzender und gesünder aus.

Haare waschen mit Schwarzer Seife

Herkömmliche Shampoos enthalten jede Menge Inhaltsstoffe. Da ist ein normaler Verbraucher schnell irritiert. Beim Kauf ist es schwierig die Inhaltsstoffe auf der Verpackung zu überblicken. Dabei enthalten herkömmliche Shampoos  Silikone und andere synthetische Verbindungen. Diese lagern sich in unserem Haar und auf unserer Kopfhaut ab. Dabei belasten sie die Haare und verstopfen die Poren der Kopfhaut. Die Folge sind immer trockeneres Haar. Auch die Kopfhaut reagiert mit einem schnellerem Nachfetten. Daraufhin waschen wir wieder vermehrt. Folglich entsteht ein Teufelskreis aus Haarewaschen und schnellem Nachfetten.

Schwarze Seife hilft deinem Haar sich selbst wieder zu heilen. Durch die natürlichen Zutaten belastest du deine Haare nicht. Vielmehr erhalten sie neue Lebendigkeit. Dabei benötigst du keine weiteren Produkte für die Pflege deiner Haare. So schonst du nicht nur die Umwelt. Es spart die Plastikverpackungen und auch dein Geldbeutel freut sich. Denn Schwarze Seife ist super ergiebig. Achte darauf, die Schwarze Seife gut auszuspülen. Benutze keine synthetischen Spülungen. Damit würden die Pflegeeigenschaften der Schwarze Seife zerstört werden. Hier eignet sich eine Spülung mit einer Sauren Rinse.

Spülung mit Saurer Rinse

Nachdem du deine Haare mit Schwarzer Seife gewaschen hast, spüle deine Haare mit einer Sauren Rinse. Dazu füllst du einen Schuss Apfelessig in eine Flasche. Nun füllst du die Flasche mit Wasser auf. Wenn du möchtest, kannst du noch einige Tropfen Ätherisches Öl beigeben. Nach der Wäsche mit Schwarzer Seife, gib die Saure Rinse in dein Haar. Ob du sie wieder ausspülst oder im Haar lässt, ist geschmackssache. Bewährt hat sich auch eine kurze kalte Spülung mit kalten Wasser zum Schluss. Dabei bewirkt das kalte Wasser ein Zusammenziehen der Schuppenschicht. Die Folge ist ein gestärktes glatteres Haar.

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